HUNDESCHULE DOKTOR DOOLITTLE

 
 

WAS IST DER BHV?

HUNDEFÜHRERSCHEIN NACH BHV

Der BHV ist der Bundesverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater e.V., eine Instanz für Qualitätssicherung im Dschungel der vielen qualifizierten und unqualifizierten Hundeschulen u.ä.. Der Verband wurde aus besagtem Grund von den ersten in Deutschland verhaltenstherapeutisch tätigen und qualifizierten Tierärztinnen gegründet. Angelehnt an den so genannten Wesenstest für so genannte gefährliche Hunde entwickelte der BHV den Sachkundenachweis Hundeführerschein.

WAS IST DER HUNDEFÜHRERSCHEIN?

Ein abgelegter und bestandener Hundeführerschein ist ein Sachkundenachweis für Hundeführer und Hund. Das Hund-/Hundeführerteam hat mit Ablegen des Hundeführerscheins bewiesen, dass es sich in der Öffentlichkeit rücksichtsvoll und gut erzogen bewegen kann und beide keine Gefahr für die Umwelt darstellen.

WER KANN DEN HUNDEFÜHRERSCHEIN ABLEGEN?

Jeder Hundeführer mit seinem Hund, der sich dazu in der Lage fühlt und dessen Hund gesund, mindestens ein Jahr alt, geimpft und mit Mikrochip gekennzeichnet ist.

WAS BEINHALTET DIE PRÜFUNG?

Nach bestandener Theorieprüfung, in der 60% der zu erreichenden Punkte in 40 Fragen erzielt werden müssen, werden drei praktische Abschnitte absolviert. Teil A findet auf einem Areal wie einem Hundeplatz statt, Teil B stellt einen Spaziergang in einer Öffentlichen Grünfläche dar und Teil C wird in einer belebten Innenstadt durchgeführt. In allen drei Abschnitten wird der Grundgehorsam des Hundes und der Umgang von Hund und Hundeführer mit der Umwelt und miteinander überprüft. In Teil A und B gibt es zwei Schwierigkeitsstufen. Stufe 1 findet ausschließlich an der Leine statt, in Stufe 2 wird der Hund auch in der Freifolge geführt.

WER PRÜFT DEN HUNDEFÜHRERSCHEIN?

In unserem Fall nimmt die Prüfung Dr. med. vet. Tatjana Rusch in Funktion als sachverständige Prüferin nach NHundG ab.

WAS KOSTET DIE PRÜFUNG?

Jede Menge Nerven sowie 80,- Euro (inkl. 19%MwSt.)

WELCHE RECHTSGÜLTIGKEIT HAT DER HUNDEFÜHRERSCHEIN?

Er dient als Nachweis der Sachkunde und ist überall dort nützlich, wo diese von Hund und Hundeführer verlangt oder erwartet wird.


In Hamburg z.B. besteht für alle Hunde Leinenzwang. Hunde, die den Hundeführerschein abgelegt haben, dürfen dann auch außerhalb von Freilauf - Gebieten ohne Leine geführt werden.